Donnerstag, 11.7.2013, 20.00 Uhr, Foyer

›Vater‹ ist doch ein seltsames Wort...

Ein literarisch-musikalischer Abend mit Alois Prinz und Johannes Öllinger (Gitarre)

Hermann Hesse hatte zu seinem Vater Johannes Hesse ein schwieriges Verhältnis. Er bewunderte und hasste ihn. Hermann Hesse selbst wurde Vater von drei Söhnen. Als seine erste Ehe zerbrach, gab er seine Kinder weg, doch viele seiner Briefe zeigen auch, dass er ein teilnehmender und liebevoller Vater war. Alois Prinz hat eine literarische Collage aus verschiedensten Hesse-Texten zusammengestellt. Neben Auszügen aus Erzählungen und Romanen liest der ausgewiesene Hesse-Kenner (»Rebellische Söhne« u.a.) aus bisher unveröffentlichten Briefen Hermann Hesses. Johannes Öllinger spielt dazu an der klassischen Gitarre Stücke von Bach bis hin zu modernen Komponisten und greift die Ambivalenz der Texte musikalisch auf. Ein besonderer Abend also, der den berühmten Autor in einem völlig neuen Zusammenhang präsentiert.

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 10.- / 8.-

Begleitprogramm zur Ausstellung Einst stand ich zu Ihrer Stadt in intimer Beziehung