Donnerstag, 8.5.2014, 20.00 Uhr, Saal

Alle Linien münden in den Krieg: Der Erste Weltkrieg im ›Mann ohne Eigenschaften‹

Ein Abend mit Inka Mülder-Bach und Christian Brückner

»Daß Krieg wurde, werden mußte, ist die Summe all der widerstrebenden Strömungen und Einflüsse und Bewegungen, die ich zeige«, so Robert Musil 1926 über »Der Mann ohne Eigenschaften«.

Nachdem Musil die Jahre 1914 bis 1918 als Offizier im Gebirgskrieg und als Redakteur von Militärzeitungen erlebt hatte, wurde der Krieg zum historischen Ausgangspunkt und erzählerischen Fluchtpunkt des unvollendeten Romanprojekts. Welche Rolle das »Sommererlebnis 1914« und der Krieg im Hauptwerk Robert Musils spielen, beleuchtet Inka Mülder-Bach, deren große Musil-Studie im letzten Jahr erschienen ist, an Auszügen aus dem »Mann ohne Eigenschaften«. Diese liest Deutschlands berühmteste Stimme Christian Brückner.

Veranstalter: Internationale Robert Musil Gesellschaft, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 10.- / 8.- (TeilnehmerInnen des Kolloquiums haben freien Eintritt)

Eine Veranstaltung der Reihe 100 Jahre Erster Weltkrieg

Begleitprogramm zur Ausstellung Der Gesang des Todes