Dienstag, 8.3.2016, 20.00 Uhr, Saal

Vom Ende der Einsamkeit

Lesung mit Benedict Wells

Benedikt Wells © Bogenberger / autorenfotosJules und seine Geschwister Marty und Liz sind grundverschieden, doch sie alle haben als Kinder ihre Eltern durch einen Unfall verloren – eine tragische Gemeinsamkeit. Obwohl sie auf dasselbe Internat kommen, geht jeder seinen eigenen Weg, sie werden sich fremd und verlieren einander aus den Augen. Vor allem der einst so selbstbewusste Jules zieht sich immer mehr in seine Traumwelten zurück. Nur mit der geheimnisvollen Alva schließt er Freundschaft, doch erst Jahre später wird er begreifen, was sie ihm bedeutet – und was sie ihm immer verschwiegen hat. Als Erwachsener begegnet er Alva wieder. Es sieht so aus, als könnten sie die verlorene Zeit zurückgewinnen, doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein.

Benedict Wells (Jahrgang 1984) vielbeachtetes Debüt »Becks letzter Sommer« erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Sein dritter Roman »Fast genial« stand monatelang auf der Bestsellerliste. Sein neues Buch ist ein berührender Roman (Diogenes Verlag) über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.
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Moderation: Florian Kessler
Musikalische Begleitung: Jacob Brass (acoustic guitar)

Büchertisch: Lehmkuhl
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 10.- / 7.-

»Ein Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur.« (ZDF)