Sonntag, 19.11.2017, 17.00 Uhr, Saal Ausverkauft

Es war einmal ...

Verena Kast

Die Schweizer Psychologin und Präsidentin des C.G. Jung-Instituts Zürich analysiert die Bedeutung von Märchen, Träumen und dem Fremden bei der Erfindung der eigenen Person.

Märchen und Mythen umspannen unsere Welt. Sie helfen Kindern, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden, und bieten Menschen aller Altersklassen und Nationalitäten Identitätsmodelle an. Über 80 Bücher hat Verena Kast seit 1980 publiziert. Oftmals beschäftigte sie sich mit der psychoanalytischen Interpretation von Märchen, zuletzt untersuchte sie in »Wi(e)der Angst und Hass« (Patmos) das Potenzial des Fremden für die eigene Entwicklung.
Fürs forum:autoren verbindet sie beides: Sie zeigt, wie wir anhand von märchenhaften Vorgaben eine eigene Version unserer selbst entwerfen – und uns mit den Fremden, die zu uns kommen, aber auch mit dem Fremden in uns selbst neu in Beziehung setzen können. Zum Beispiel durchs Erzählen von Geschichten.

Veranstalter: Literaturfest München // forum:autoren
Eintritt: Euro 10.- / 8.- // Eintritt frei mit Ticket des Symposions »Lüge in Erinnerung«

Eine Veranstaltung der Reihe Literaturfest München 2017: forum:autoren