Mittwoch, 16.6.2004, 20.00 Uhr, Saal

Sirenengesänge. James Joyce und die Musik

Konzertabend mit Opernarien, Salonschmachtfetzen und Irish Folk

Am 16. Juni 2004 – dem 100. Bloomsday – findet im Literaturhaus ein Konzert der ganz besonderen Art statt: Sirenengesänge aus James Joyces »Ulysses«. Mehr als 350 Musikstücke werden in diesem Roman erwähnt, darunter Opernarien, Kunstlieder, Salonschmachtfetzen und Folklore. Joyce war gewiss einer der musikalischsten Schriftsteller – ursprünglich plante er sogar eine Karriere als Tenor. Musik spielt auch in seinen Werken eine wichtige Rolle, sowohl inhaltlich als auch zur Charakterisierung der Figuren. Wir haben eine Auswahl der schönsten Melodien zusammengestellt, die die Atmosphäre von Joyces Dublin der Jahrhundertwende lebendig werden lassen. Ein Bariton und eine Sopranistin tragen sie vor, zu Klavier-, Cello- und Harfenbegleitung, in der Pause kann man den Durst mit Guinness und Whiskey löschen, und die Band »Craic« sorgt mit Dudelsack- und Fiedelklängen für die passende Untermalung.

Der Abend wird moderiert von dem Joyce-Kenner Frank T. Zumbach.

Mitwirkende:
Irish Folk mit der Gruppe »Craic« {Bernhard Emminger (vocals, guitar), Mario Emminger von Dohlen (Uillean Pipes & whistle), Martin Leopold (Uillean Pipes & whistle), Roland Waizenegger (contrabass), Volker Tisken (fidler)}, Wolfgang Wirsching (Bariton), Uta Hielscher (Piano), Edith Fellmann (Harfe), Imre McNally (Sopran), Matthis Mayr (Cello) etc.

Mit freundlicher Unterstützung von ARTE – Medienpartner von literaturhaeuser.net

Eine Veranstaltung der Reihe 100 Jahre Bloomsday