Mittwoch, 21.7.2004, 00.00 Uhr, Salvatorplatz

Fest der Poesie

Ein Abend mit Lásló Csiba, Adel Karasholi, José F.A. Oliver, Zafer Şenocak und Yoko Tawada

Fünf Autoren der Plakataktion »Literaturhaus bringt Poesie in die Stadt« lesen in München ihre Plakatgedichte und andere Lyrik. Der ungarische Autor László Csiba, Jahrgang 1949, lebt seit 1974 in Deutschland. Der Syrer Adel Karasholi, Jahrgang 1936, musste als jüngstes Mitglied des arabischen Schriftstellerverbandes nach dessen Verbot 1959 seine Heimat verlassen und kam über Beirut, München und West-Berlin 1961 nach Leipzig, wo er seitdem lebt. José F.A. Oliver, andalusischer Herkunft, wurde 1961 im Schwarzwald geboren und lebt dort als freier Schriftsteller. Zafer Senocak, geboren 1961 in Ankara, lebt seit 1990 in Berlin. Er hat als Lyriker, Essayist und Publizist, vor allem zum Themenbereich Orient-Okzident, auf sich aufmerksam gemacht. Die Autorin Yoko Tawada wurde 1960 in Tokyo geboren und lebt seit 1982 in Hamburg.
Das Duo Evelyn Huber und Mulo Francel schafft es, den scheinbaren Gegensatz zwischen dem melancholischen Klang des Saxophons und der Harfe als Instrument des Himmlischen aufzulösen und führt seine Instrumente in einem faszinierenden Rendezvous zusammen. Mulo Francel ist außerdem Teil des Quartetts Quadro Nuevo, welches gerade mit seiner aktuellen CD »Mocca Flor« Erfolge feiert.

Musik: »Tango Lyrico« mit Mulo Francel (Saxophon) & Evelyn Huber (Harfe)

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus im Kooperationsverbund literaturhaeuser.net. Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung von ARTE und DIE ZEIT. ARTE - Der Medienpartner des literaturhaeuser.net

Eine Veranstaltung der Reihe Literaturhaus bringt Poesie in die Stadt 04