Montag, 9.5.2005, 00.00 Uhr, Saal

Was können wir hoffen?

Überlegungen zum neuen Pontifikat Benedikt XVI. von Prof. Dr. Gunter Wenz und Prof. DDr. Dr. h.c. Eugen Biser

Mit der Wahl Joseph Kardinal Ratzingers zum Papst erlebte die Weltkirche einen Höhe- und Wendepunkt. Nachdem noch vor kurzem die Wahl eines Deutschen für ausgeschlossen gehalten wurde, betrat ein herausragender Theologe als Benedikt XVI. die Loggia des Petersdoms. Mit der Wahl dieses Namens setzte er selbst einen neuen und zweifellos programmatischen Akzent. Indem er sich auf den Friedenspapst Benedikt XV. berief, sprach er sich angesichts der globalen Bedrohung durch den Terrorismus und die Spätfolgen des Irakkrieges für ein Pontifikat der Friedensstiftung und weltweiten auch interreligiösen Verständigung und Versöhnung aus.
Neben Prof. DDr. Dr. h.c. Eugen Biser wird auch Prof. Dr. Gunther Wenz, Direktor des Instituts für Fundamental-Theologie und Ökumene an der Ludwig Maximilians Universität München, die Positionen Ratzingers in seinem Referat zur Diskussion stellen und u.a. darauf eingehen, wie das Papstamt theologisch zu beurteilen ist.