Freitag, 15.9.2006, 20.00 Uhr, Saal

Tag und Nacht und auch im Sommer

Lesung mit Frank McCourt

Mit seinem Debüt »Die Asche meiner Mutter« (1996) wurde Pulitzer-Preisträger Frank McCourt weltberühmt. Jetzt stellt er seine Autobiographie vor (Deutsch von Rudolf Hermstein), in der er sein Leben als Lehrer und Lernender gleichermaßen schildert. Frank McCourt wurde 1930 in Brooklyn als Kind irischer Einwanderer geboren, wuchs in Irland auf und kehrte 1949 nach Amerika zurück. Dreißig Jahre unterrichtete er an New Yorker Schulen, versuchte mit unkonventionellen Methoden, seine Schüler zu fesseln und zu begeistern. Er schildert seinen Kampf im Klassenzimmer, die peinlichen Niederlagen und erhebenden Augenblicke gleichermaßen. Und er zeigt, dass man sein strenges »Publikum«, seine Schüler, ernst nehmen muss, wenn man etwas erreichen will. Ein »McCourt«, wie man ihn liebt: voll Witz und Charme, voll Verzweiflung, Ironie und Lebensweisheit.

Moderation: Tobias Döring (LMU)
Lesung des deutschen Textes: Stephan Wilkening (Bayerisches Staatsschauspiel)